05.01.2017 16:15 Alter: 2 yrs

Preis der Johannes-B.-Ortner-Stiftung für WZW-Forschung

Im Rahmen der Akademischen Jahresfeier der Technischen Universität München (TUM) wurden die besten TUM-Nachwuchsforscher 2016 ausgezeichnet. Unter anderem Dr. Fabian Härtl vom Fachgebiet für Waldinventur und nachhaltige Nutzung am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt (WZW). Er wurde für sein Promotionsthema mit dem Preis der Johannes-B.-Ortner-Stiftung ausgezeichnet.

Kuratoriumsvorsitzender Prof. Arnulf Melzer (links) und Johannes B. Ortner (rechts) zeichnen Dr. Fabian Härtl (Zweiter von rechts) mit dem Stiftungspreis aus (Foto: Andreas Heddergott/TUM)

Die Dissertation "Der Einfluss des Holzpreises auf die Konkurrenz zwischen stofflicher und thermischer Holzverwertung – Ein forstbetrieblicher Planungsansatz unter Berücksichtigung von Risikoaspekten"  von Dr. Fabian Härtl wurde beim TUM Awards Dinner im Bayerischen Hof in München am 5.12.2016 mit einem von sieben Nachwuchspreisen der Johannes-B.-Ortner-Stiftung ausgezeichnet. In der Laudatio begründete die Stiftung ihre Entscheidung wie folgt: "Fabian Härtl integriert betriebliche Risiken in ein umfassendes forstliches Planungsmodell. Damit erweitert er das herkömmliche Ziel der Gewinnmaximierung um die Berücksichtigung eines kontinuierlichen Holzangebots und um die Sicherheitsziele Liquidität und Holzreserve. So wird er dem forstlichen Nachhaltigkeitsbegriff wesentlich besser gerecht als andere, allein den Gewinn maximierende Autoren."
 
Die Johannes B. Ortner-Stiftung wurde im Jahre 2005 gegründet. Sie fördert Forschungsprojekte von Nachwuchswissenschaftlern der naturwissenschaftlichen und technischen Studienfächer. Johannes B. Ortner ist Ehrensenator und großzügiger Mäzen "seiner TUM". Mit der Auszeichnung herausragender Arbeiten von Nachwuchs in den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern möchte die Stiftung eine Tradition begründen, um erbrachte wissenschaftliche Leistungen gebührend zu würdigen.

Redaktion: Jana Bodicky