15.10.2008 12:21 Alter: 10 yrs

Mit mäzenatischer Hilfe entstanden: Campus-Kindervilla der TU München in Weihenstephan

Heute ist es endlich soweit: Zwölf Kinder halten Einzug in die neue Kinderkrippe für Kinder bis 3 Jahre am Campus Weihenstephan. Zu verdanken ist dies einer Gemeinschaftsinitiative der Technischen Universität München (TUM) und des Studentenwerks München. Maßgeblich beteiligt ist die Friedrich Schiedel-Stiftung.

Postkartenansicht der Kindervilla von 1925

„Dr. Gudula Wernekke-Rastetter Kindervilla“ heißt die neue Adresse. Sie macht ihrem Namen alle Ehre: Die Räumlichkeiten sind in einer idyllisch gelegenen und frisch renovierten Jugendstilvilla der TU München am Weihenstephaner Berg untergebracht. Dort bietet ein großzügiges Gartengelände den Kindern nicht nur viel Platz, sondern vor allem reichhaltige Möglichkeiten, die Natur im Wandel der Jahreszeiten hautnah zu erleben. Darüber hinaus stehen Ihnen ein Schlaf- und Bewegungsraum, ein Gruppenzimmer sowie eine Küche und kindgerechte Sanitärräume zur Verfügung.

Ihren Namen verdankt die „Kindervilla“ Gudula Wernekke-Rastetter. Der generösen Hinterlassenschaft der 2001 verstorbenen Starnbergerin ist es vor allem zu verdanken, dass das Projekt ins Leben gerufen werden konnte. Mithilfe der aus der Schenkung entstandenen Erträge war es der Friedrich Schiedel-Stiftung erst möglich, die Kinderkrippe finanziell zu unterstützen. Deshalb trägt die „Kindervilla“ am Campus Weihenstephan zum ehrenden Gedenken ihren Namen. Untergebracht wurde die neue Krippe in einem Altbau aus den 1920ern, der zuletzt bis 2007 von einem Lehrstuhl an der TUM genutzt wurde.

Die „Kindervilla“ erfüllt wie alle Krippen des Studentenwerks München den Auftrag der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kleinstkindern bis zu drei Jahren. Vorrangiges Ziel ist dabei die psychische und physische Begleitung ihrer Persönlichkeitsentwicklung. So steht neben motorischen und kreativen Erfahrungen beim Freispiel sowie beim Musizieren und Basteln, Malen und Tanzen vor allem auch das aktive Erleben der Natur im Mittelpunkt.

„Unser Ziel ist es, die individuelle Persönlichkeitsentwicklung der Kinder zu fördern,“ erläutert Dr. Ursula Wurzer-Faßnacht, Geschäftsführerin des Studentenwerkes München. „Reichhaltige Sinneserfahrungen, eine liebevolle Atmosphäre und ein ganz auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtetes pädagogisches Konzept schaffen dafür die richtigen Voraussetzungen.“ Auch TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann freut sich sehr über die Eröffnung: „Die erheblichen Investitionen der Universität und der Stiftung werden sich auszahlen. Wir sind auf einem guten Weg zu unserem strategischen Ziel, die familienfreundlichste Technische Universität in Deutschland zu werden.“


Ansprechpartner für Journalisten:

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