30.06.2008 11:02 Alter: 10 yrs

„München zu Gast in Freising“: Wissenschaftszentrum Weihenstephan lädt zum Sonntagsausflug ein

Am kommenden Sonntag, den 6. Juli 2008 lädt Freising die Bürger seiner 850 Jahre „jungen“ Schwesterstadt München zum Verwandtschafts-Besuch ein. Auch das Wissenschaftszentrum Weihenstephan (WZW) der TU München beteiligt sich am Aktionstag „München zu Gast in Freising“, schließlich knüpft die Hochschule durch ihre drei Standorte München-Schwabing, Garching und Weihenstephan ein besonderes Band zwischen Freising und der Landeshauptstadt. Zwischen 10 und 18 Uhr ist am WZW ein anspruchsvolles Programm geboten - für die Münchner wie für die Freisinger.

Das Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München (TUM) bietet den Besuchern zur Veranstaltung „München zu Gast in Freising“ zwei Aktionspunkte: einen auf dem Weihenstephaner Berg und einen an seinem Fuße. Dort – genauer: „Am Forum“ – wartet ein wissenschaftlich geprägtes Programm auf wissbegierige Sonntagsausflügler. Nach einer musikalischen Einstimmung durch die Hochschul-Bigband um 10 Uhr kann man bis 18 Uhr die neue Campus-Bibliothek (Am Forum 1) besichtigen und sich im Zentralen Hörsaalgebäude (Am Forum 6) eine Präsentation aktueller Forschungsarbeiten ansehen. Für alle, die noch mehr Uni-Luft schnuppern möchten, laden Prof. Dirk Haller und Prof. Michael Schemann um 11 Uhr zum ernährungsmedizinischen Vortrag „Der bewegte Darm“ ins Zentrale Hörsaalgebäude. Im Anschluss daran hält Herr Prof. Heißenhuber einen Vortrag zum Thema "Brot oder Sprit" mit anschließender Diskussionsmöglichkeit.

Gleichzeitig bietet das WZW am Gipfel des Weihenstephaner Bergs ein paar Zuckerl für Geschichtsinteressierte und Traditionalisten: Hier eröffnet um 10 Uhr Bläsermusik an der Ruine der Korbinianskapelle das Tagesprogramm. Bis 18 Uhr sind das Korbiniansbrünnlein, der Asam-Prunksaal sowie das Biermuseum der Staatsbrauerei für Besucher geöffnet. Zusammen mit der FH Weihenstephan präsentiert das WZW außerdem eine ambitionierte

Ausstellung zur Historie des Standorts. In den Räumen des barocken Salettl können sich die Besucher auf zwölf Schautafeln in die Vergangenheit zurückversetzen lassen – zum Beispiel zum Heiligen Korbinian (8. Jahrhundert), in die Zeit des hiesigen Benediktinerklosters (14.-17. Jahrhundert) oder zu den Anfängen Weihenstephans als Wissenschaftsstandort. Wer bei soviel Geschichte hungrig wird, kann im Bräustüberl einkehren – die Bigband der TUM sorgt dort bis 24 Uhr für Stimmung.

Auch die Fachhochschule und die anderen Einrichtungen am Standort halten am 6. Juli ihre Türen für Besucher offen. Mehr Informationen gibt es im Netz: Den Programmflyer für „München zu Gast in Freising“ kann man unter http://wzw.tum.de/index.php/20/als PDF herunterladen.