18.02.2008

Gesundheitsfördernde Wirkungen von Lebensmitteln im Fokus


Die Technische Universität München setzt mit der Berufung von Prof. Dr. Dirk Haller auf den Lehrstuhl für Biofunktionalität der Lebensmittel ihre erfolgreiche Berufungspolitik am Wissenschaftszentrum Weihenstephan fort. Prof. Haller ist 39 Jahre alt. Er kam 2003 von der University of North Carolina (USA) ans Wissenschaftszentrum Weihenstephan. Hier übernahm er im Rahmen des Emmy Noether-Programms die Leitung einer eigenen Nachwuchsforschergruppe. 2006 wurde er auf die Professur für Experimentelle Ernährungsmedizin berufen (Else-Kröner-Fresenius-Stiftungsprofessur).

Prof. Haller ist auf seinem Forschungsfeld ein hoch angesehener Wissenschaftler, der bereits Rufe an renommierte Universitäten erhalten hat. Als Ernährungswissenschaftler und Lebensmitteltechnologe verfügt er über hervorragende Qualifikationen, um die Ernährungs- und Lebensmittelforschung am Wissenschaftszentrum Weihenstephan interdisziplinär zu vertreten. Er hat maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Etablierung des neuen DFG-Graduiertenkollegs zum Thema “Interface functions of the intestine between nutritional factors and host signals” an der TU München (Pressemitteilung vom 18.12.2007).

Zugunsten der TU München hat der Lehrstuhlinhaber einen zeitgleichen Ruf an die ETH Zürich abgelehnt. Darin sieht TU-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann einen "weiteren überzeugenden Beweis, dass wir international gegen die Besten konkurrenzfähig sind, und dass wir mit dem Wissenschaftszentrum Weihenstephan auf dem richtigen Weg sind“.

Der Lehrstuhl für Biofunktionalität der Lebensmittel ist dem Forschungsdepartment Lebensmittel und Ernährung zugeordnet und gehört dem Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung an. Wissenschaftlich arbeitet der Lehrstuhl mit den ernährungs- und lebensmittelwissenschaftlichen Disziplinen des Wissenschaftszentrums Weihenstephan und der Medizin zusammen. Mit modernsten biowissenschaftlichen Methoden werden die für die Ernährung des Menschen relevanten Lebensmittelinhaltsstoffe identifiziert. Dabei geht es vor allem um funktionelle und gesundheitsfördernde Wirkungen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen der Entwicklung innovativer Produkte für den Lebensmittelsektor dienen. Damit soll ein Beitrag für eine gesunde Ernährung im Sinne von Prävention und Therapie ernährungsabhängiger Erkrankungen geleistet werden.