21.10.2021 12:27 Alter: 37 days

Ausstellung zur Ernährung der Zukunft

Kategorie: Campus

Wo kommt unser Essen eigentlich her? Und wie können wir mithilfe junger Startups unsere Lebensmittelproduktion nachhaltiger und gesünder machen? Diese Fragen greift eine Ausstellung von EIT Food auf, die derzeit im Zentralinstitut für Ernährung und Lebenmittelforschung der TUM (ZIEL) gezeigt wird.

Ausstellung von EIT Food zum Thema Lebensmittel im ZIEL.

Interessierte können jederzeit einen Blick auf die Ausstellungswände werfen (Bild: EIT Food).

Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Herkunft unserer Lebensmittel aber auch unserem Umgang damit und zukünftigen Innovationsideen. (Bild: EIT Food).

Dr. Georg Schirrmacher (Direktor EIT Food Central), Claudia Luksch vom Hans-Eisenmann-Zentrum der TUM, Prof. Dr. Thomas Skurk vom ZIEL, Yu-Mi Lee und Gabriela Dimitrova ( beide EIT Food) bei der Eröffnung im ZIEL (von links) (Bild: EIT Food).

Auf zahlreichen Ausstellungswänden erfahren die Besucherinnen und Besucher viel über aktuelle Innovationen im Lebensmittelbereich. Beispielsweise die Idee zweier Gründerinnen, die mit essbaren Eislöffeln die Plastiklöffel ersetzen wollen und somit zur Verringerung des Plastikmülls beitragen. „Nicht nur Eisdielen finden das klasse, sondern auch große Kantinen haben bereits Interesse daran“, erzählt Dr. Georg Schirrmacher, Geschäftsführer von European Institute of Innovation & Technology (EIT) Food in Freising. EIT Food ist eine Gründung der Europäischen Union und gehört zu den größten europäischen Innovations-Netzwerken, das seit drei Jahren neben den anderen Standorten in Deutschland, Österreich und den Niederlanden auch in Freising zuhause ist.

„Die unmittelbare Nähe zur TU und dem Campus Weihenstephan bringt dabei auch schon viele lokale Synergien, wie die Gründung eines Ökosystems für bayerische Gründer und GründerInnen beim Thema Ernährung und Landwirtschaft", erklärt Dr. Schirrmacher bei der Eröffnung der Ausstellung. Aber auch als Vermittler für den Mittelstand, zu den Startups, sowie mit dem Angebot der Vernetzung mit den über 200 Partnern aus der Lebensmittelindustrie in ganz Europa kann EIT Food zielgereichtet helfen.

Die Ausstellung präsentiert auch das neue gerade gestartete Portal „FoodUnfolded“, eine unabhängige Plattform im Internet zum Lesen, Hören und Anschauen für Jedermann. Die Artikel, News und Reportagen nehmen die User auf eine Reise durch unser Nahrungsmittelsystem mit: Beginnend mit der Frage, wo unser Essen herkommt und wie es hergestellt wird, führt sie weiter durch die Chemie der Lebens- und Nahrungsmittelproduktion und zeigt auf, wie diese sich auf unseren Körper auswirken kann. Autoren und Wissenschaftler aus ganz Europa beleuchten dabei die Folgen der Lebensmittelproduktion auf den Menschen und die Umwelt und vermitteln sichere Informationen darüber, welche Innovationen und Alternativen uns helfen können, negative Auswirkungen zu reduzieren. Sogar Rezepte finden sich dazu auf  www.foodunfolded.de.

Die Ausstellung ist im Oktober im ZIEL - Institute for Food and Health der Technischen Universität München in der Gregor-Mendel-Straße 2 in Freising zu sehen.

Redaktion:
Susanne Neumann
TUM School of Life Sciences
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: susanne.neumann[at]tum.de
Tel.: 08161.71.3207

Pressekontakt EIT Food:
Frank Horlbeck
European Institute of Innovation & Technology (EIT) Food
/ Senior Communications Manager
E-Mail:frank.horlbeck[at]eitfood.eu
Tel.:0172 1051836