17.01.2022 07:50 Alter: 120 days

EU-Förderung für Forschungsprojekt - ERC Starting Grant für Forscherin am Campus Freising-Weihenstephan

Kategorie: Auszeichnung, Forschung

ERC Starting Grants des Europäischen Forschungsrates richten sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen. Forschende an der TUM konnten bislang insgesamt 151 der renommierten ERC Grants einwerben, sie sind mit bis zu 1,5 Millionen Euro dotiert. Dieses Jahr werden insgesamt fünf Forschungsprojekte an der TUM gefördert, darunter ist auch eine Forscherin, die am ZIEL – Institute for Food and Health am Campus Weihenstephan forscht.

Dr. Melanie Schirmer wird mit einem ERC-Starting Grant gefördert

Dr. Melanie Schrimer forscht am ZIEL - Institute for Food and Health (Bild: A.Heddergott/TUM)

Dr. Melanie Schirmer ist TUM Junior Fellow und Leiterin der Emmy Noether Gruppe für Computational Microbiome Research am ZIEL - Institute for Food and Health. Sie untersucht Interaktionen von Hormonen und dem Mikrobiom und deren Bedeutung für die weibliche Gesundheit.

HEROINE - Hormon-Mikrobiom-Interaktionen als entscheidender Faktor für die weiblichen Gesundheit

 
Immer mehr Menschen leiden an Autoimmun- und chronisch-entzündlichen Erkrankungen -  insbesondere Frauen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen davon aus, dass Hormone eine zentrale Rolle bei diesen geschlechtsspezifischen Unterschieden spielen. Gleichzeitig stehen diese Krankheiten in Verbindung mit Veränderungen der Bakterien, die in und auf unserem Körper leben - dem sogenannten Mikrobiom. Es ist bekannt, dass Bakterien hormon-ähnliche Signale produzieren, Hormone verstoffwechseln und die Produktion von Hormonen regulieren können, während Hormone das Bakterienwachstum beeinflussen. Das Zusammenspiel zwischen Hormonen und dem Mikrobiom im menschlichen Körper ist jedoch noch weitgehend unerforscht.

Dr. Melanie Schirmer wird in ihrem Projekt HEROINE die Interaktionen von Hormonen und dem Mikrobiom in Frauen untersuchen - und deren Bedeutung für die weibliche Gesundheit. Außerdem möchte sie herausfinden, welche Rolle Hormon-Mikrobiom-Interaktionen bei Unfruchtbarkeit spielen und welche Möglichkeiten es für mikrobiom-basierte Therapieansätze gibt.

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Redaktion:
Susanne Neumann
TUM School of Life Sciences
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