• Ein Spiegel des Klimas: Das Wachstum von Bäumen verrät viel über die Umweltbedingungen

    Vom Boden bis zu den Baumwipfeln

    Von den Baumkronen bis in den Boden müssen sich Pflanzen und Mikroorganismen an den Klimawandel anpassen. Forschende spüren diesem Wandel bis in den Nanometerbereich nach.


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  • Grünflächen an der Isar in München

    Kühlere Städte durch grüne Infrastruktur

    Natürliche Klimatisierung: Grüne Streifen entlang eines Flusses können das Klima einer Stadt beeinflussen. Prof. Stephan Pauleit erforscht die Auswirkungen verschiedener Baumarten.


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  • Versuchsaufbau des Experiments zur CO2-Anreicherung in freier Luft (FACE) in einem Wald 70 Kilometer nördlich von Manaus, Brasilien

    Forschung an der Lunge unseres Planeten

    Im Ökosystemexperiment "AmazonFACE" untersucht Prof. Anja Rammig das Wechselspiel zwischen Wald und Atmosphäre.

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  • Traktor beim Düngen auf einem Getreidefeld

    Grundwasserschutz ohne Ertragseinbußen

    Wie kann man die optimale Düngermenge bestimmen, ohne das Grundwasser mit überschüssigem Nitrat zu belasten?

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Forschungsdepartment Life Science Systems

Das Forschungsdepartment Life Science Systems (LSS) untersucht natürliche und genutzte Systeme aus der Ökosystemperspektive, einschließlich gesellschaftlicher und ökonomischer Aspekte - etwa im Forst- und Agrarbereich.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis der ökologischen Prozesse, die der Funktionsweise von Ökosystemen zugrunde liegen, und auf der Entwicklung von Strategien für ein nachhaltiges Ökosystemmanagement. Grundsätzlich werden alle Bereiche (Boden bis Atmosphäre) und alle Organismengruppen im Ökosystem (Pflanzen, Tiere, Pilze, Mikroben, aber auch der Mensch), ihre Wechselwirkungen sowie die Stoff- und Wasserkreisläufe in die Betrachtungen einbezogen. Das Department versteht Ökosysteme als Teil sozio-ökologischer Systeme und deckt wichtige Schnittstellen zwischen Ökosystemen und dem Menschen ab, um wissenschaftlich fundierte Unterstützung für ein gutes Leben der Menschheit zu leisten.

Forschungsbereiche

Innerhalb der europäischen Forschungslandschaft ist das Department einzigartig, weil es sich stark auf die Landnutzung auf Landschaftsebene fokussiert und Strategien entwickelt, die über einzelne Ökosysteme und Disziplinen hinausgehen. Die Forschung integriert Agrar-, Wald-, Süßwasser- und Stadt-Ökosysteme und befasst sich insbesondere mit deren Verbindungen und Wechselwirkungen.



Citizen Science: Klimawandel vor der Haustür beobachten

Wie wirkt sich die globale Erwärmung auf Pflanzen, Pollenallergien, Tiere und Baumgrenzen in Bayern aus? Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Bayerns will Prof. Menzel einen praktikablen Weg zum Umgang mit dem Klimawandel finden:

Bürgerinnen und Bürger können ihre Beobachtungen auf dem Baysics-Datenportal eintragen und damit Forschungsprojekte unterstützen

Das interaktive Citizen-Science-Portal BAYSICS bietet ein Forum für diesen Dialog. Erkunden Sie Ihre Umgebung, geben Sie Ihre Beobachtungen ein und beteiligen Sie sich an der Forschung.

Interview mit Frau Prof. Menzel lesen

Frühblüte

Annette Menzel demonstriert die BAYSICS-App, indem sie ein Foto aufnimmt, das hochgeladen werden kann

Prof. Annette Menzel erforscht die globale Erwärmung und ihre Auswirkungen auf Mensch und Natur in der Zukunft. Erfahren Sie, wie die Frühblüte oder Phänologie ein Bioindikator für den Klimawandel sein kann.

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Tiere in der Stadt

"Hedgehog drawers" serve as day roosting and hibernation facilities in residential areas.

In seinem Citizen-Science-Projekt erforscht Prof. Wolfgang Weisser Tiere in der Stadt, um Stadtplanungsprozesse zu verändern und die Bedürfnisse von Mensch und Tier stärker zu berücksichtigen.

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Infrastruktur und Ausstattung des Departments

Eine Stärke des Departments liegt im Zugang zu hochmodernen Versuchsstationen und Langzeit-Experimenten, Klimakammern, Gewächshäusern und Laboren. Es verfügt über ein Netzwerk von Versuchs- und Beobachtungsstandorten auf nationaler und internationaler Ebene, an denen Studien unter Feldbedingungen durchgeführt werden.

In Bayern werden drei TUM-Forschungsstationen vorrangig vom Department Life Science Systems genutzt: die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus nahe Garmisch-Partenkirchen, die Forschungsstation Friedrich N. Schwarz in Berchtesgaden sowie die Limnologische Station Iffeldorf.

Ansprechpersonen und interner Bereich